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* Kleinstkinder bis 12 Monate sind
wenig mobil, bedürfen aber außerhalb der Schlafphase
der Zuwendung - diese findet meist unter Deck statt. Eine gewisse
Seekrankheitsresistenz oder Leidensfähigkeit (und
-bereitschaft) der Eltern ist unabdinglich. Ansonsten fühlen
sich gerade Kleinstkinder an Bord durch die stete Schaukelei sehr wohl.
* zwischen 15 Monaten (beginnt zu
Laufen, Klettern) und 3 Jahren ist die problematischste,
dennoch nicht unlösbare Zeit zum Segeln. In diesem Alter sind
Kinder höchst mobil, verstehen schon vieles, aber machen
nicht, was man ihnen sagt. In dieser Zeit MUSS unbedingt jeweils eine
erwachsene Person ausschließlich die Beaufsichtigung des
Kindes durchführen, und dieses keine Minute aus den Augen
lassen. Sind mehrere Kinder an Bord und legt man ausreichend Pausen
(Laydays) ein, an denen die Kids herumtoben und sich an Land/ am Strand
"Auslaufen" können, ist dies aber auch in diesem Alter ein
tolles Erlebnis.
* danach wird es alle Jahre leichter.
Auch kleine Kinder können schon "ins Team" eingebunden werden,
und gewinnen Selbstvertrauen. Gleichzeitig lernen sie, daß es
eine notwendige Hierarchie an Bord gibt, in welcher auch die Eltern
(bislang oberste Instanz) eingebunden sind: der Skipper ist der Chef,
ohne Wenn und Aber...
* für Jungs und
Mädchen in der Pubertät kann die
Hierarchie zu Problemen führen. Vor allem, wenn die Eltern nur
vordergründig den Skipper akzeptieren, hintenrum aber dessen
Kompetenz anzweifeln. Bei Mädchen ist im Alter zwischen 12 und
16 mit Zickigkeit und Launenhaftigkeit sowie - ebenso wie bei Jungs -
mit Komplettverweigerung zu rechnen.
Ein "Worst-Case-Plan" sollte (ohne deren Wissen) vorhanden sein, bis zu
dessen Eintreten muß der "strenge Skipper" allerseits
akzeptiert werden, was allermeistens die Probleme löst, nur
bei Indifferenzen zwischen Eltern und Skipper gibt es fast schon
garantiert Probleme!
Ganz
besonders wichtig ist ausreichend 50er-Sonnenschutzcreme und leichte, schnell trocknende Badekleidung! Wir haben aus dem
Surfbereich leichte, schnelltrocknende T-Shirts und Halbanzüge
(gibt es manchmal beim Lidl oder Penny und auch via Australien in
Online-Shops). Diese haben einen hohen Lichtschutzfaktor von 35-40, die
autralischen sind auch mit höheren LSFs erhältlich,
aber eben nur dort. Der Anzug (vom Lidl) ist ein Schwimmhilfsanzug,
sieht aus wie ein Halbarm-Trockenanzeug bei Surfern. Da der aber als
Schwimmhilfe nichts taugt, sogar eher gbefährlich ist, habe
ich die Schaumstoff-Auftriebskörper rausgenommen, und nun
dient der Anzug bestens dem Sonnenschutz am Strand und auf Deck!
Trotzdem sollte man den ganzen Körper mehrmals mit Faktor 50
Sonnenblocker eincremen, denn Kinderhaut hat noch keinen Eigenschutz!
Unabdinglich und auch gegen Protest durchzusetzen ist unbedingt eine
Kopfbedeckung und auf Deck und am Steg besteht despotisch durchgesetzte
Tragepflicht für eine der Situation angepasste Schwimmhilfe,
siehe nächste Seite!
Hier gibt´s weitere
Informationen und Erfahrungsberichte zu
Kinderschwimmwesten
Bis bald - welcome on board
Das
östliche Mittelmeer, die Kykladen und die türkische
Küste
sind
ein herrliches Segelrevier mit unzähligen Inseln und
Ankerplätzen ohne Massentourismus! Die Flexen
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