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6 Wochen
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Monate
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1 Jahr

ca. 1,5 Jahre



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Oft erhalte ich Anfragen von Familien
mit Kinder und auch alleinerziehenden Müttern oder
Vätern, die gerne mal einen Segeltörn machen
möchten, aber unsicher sind, ob das mit ihren
Kindern (schon) geht oder was zu beachten ist.
Ich habe in den vergangenen Jahren
viele Törns gemacht, bei denen Kindern jeder Altersklasse
dabeiwaren, und kann sagen, daß in kaum einem Fall die Kinder
irgendein Problem waren. Natürlich muß man sich bei
der Törnplanung ein wenig danach richten, was die Knirpse
bewegt. So sind stundenlange Kreuzschläge problematisch bis
unterträglich, und man muß zusehen, daß
man die Kinder dabei nicht überfordert. Haben die einmal den
Spaß verloren, kehrt der sicher so schnell nicht
zurück.
Wichtig ist:
* Eltern und Skipper MÜSSEN
an einem Strang ziehen. Das kann schwierig werden, wenn
die Kinder (was normal ist), versuchen, ihre (durchaus berechtigten)
Interessen durchzusetzen. Schon EIN Streit zwischen Eltern und Skipper
hinsichtlich dessen, was die Kinder nun durchsetzen wollen, ob das geht
oder nicht, kann den Kids den Törn vermiesen. Hier
muß Einigkeit herrschen und auch kleine Kinder
müssen lernen, sich mit den unabdinglichen Notwendigkeiten zu
arrangieren. Als Skipper muß man dabei die jeweiligen
spezifischen Erfahrungen beim weiteren Törnverlauf
berücksichtigen, und u.U. auch GEGEN die
Streckenwünsche der Eltern entscheiden.
* unabhängig vom Alter der
Kinder muß von vorneherein klar sein,
daß man die Kinder nicht überfordern
kann: kurze Segeletappen, lange Badebuchtaufenthalte, Sightseeing und
"Abenteuer" müssen vorgesehen werden, We "Meilen machen"
möchte, soll bitte seine Kinder zu Hause lassen
* Kleinstkinder bis 12 Monate sind
wenig mobil, bedürfen aber außerhalb der Schlafphase
der Zuwendung - diese findet meist unter Deck statt. Eine gewisse
Seekrankheitsresistenz oder Leidensfähigkeit (und
-bereitschaft) der Eltern ist unabdinglich. Ansonsten fühlen
sich gerade Kleinstkinder an Bord durch die stete Schaukelei sehr wohl.
* zwischen 15 Monaten (beginnt zu
Laufen, Klettern) und 3 Jahren ist die problematischste,
dennoch nicht unlösbare Zeit zum Segeln. In diesem Alter sind
Kinder höchst mobil, verstehen schon vieles, aber machen
nicht, was man ihnen sagt. In dieser Zeit MUSS unbedingt jeweils eine
erwachsene Person ausschließlich die Beaufsichtigung des
Kindes durchführen, und dieses keine Minute aus den Augen
lassen. Sind mehrere Kinder an Bord und legt man ausreichend Pausen
(Laydays) ein, an denen die Kids herumtoben und sich an Land/ am Strand
"Auslaufen" können, ist dies aber auch in diesem Alter ein
tolles Erlebnis.
* danach wird es alle Jahre leichter.
Auch kleine Kinder können schon "ins Team" eingebunden werden,
und gewinnen Selbstvertrauen. Gleichzeitig lernen sie, daß es
eine notwendige Hierarchie an Bord gibt, in welcher auch die Eltern
(bislang oberste Instanz) eingebunden sind: der Skipper ist der Chef,
ohne Wenn und Aber...
* für Jungs und
Mädchen in der Pubertät kann die
Hierarchie zu Problemen führen. Vor allem, wenn die Eltern nur
vordergründig den Skipper akzeptieren, hintenrum aber dessen
Kompetenz anzweifeln. Bei Mädchen ist im Alter zwischen 12 und
16 mit Zickigkeit und Launenhaftigkeit sowie - ebenso wie bei Jungs -
mit Komplettverweigerung zu rechnen.
Ein "Worst-Case-Plan" sollte (ohne deren Wissen) vorhanden sein, bis zu
dessen Eintreten muß der "strenge Skipper" allerseits
akzeptiert werden, was allermeistens die Probleme löst, nur
bei Indifferenzen zwischen Eltern und Skipper gibt es fast schon
garantiert Probleme!
Ganz
besonders wichtig ist ausreichend 50er-Sonnenschutzcreme
und leichte, schnell trocknende Badekleidung! Wir haben aus dem
Surfbereich leichte, schnelltrocknende T-Shirts und Halbanzüge
(gibt es manchmal beim Lidl oder Penny und auch via Australien in
Online-Shops). Diese haben einen hohen Lichtschutzfaktor von 35-40, die
autralischen sind auch mit höheren LSFs erhältlich,
aber eben nur dort. Der Anzug (vom Lidl) ist ein Schwimmhilfsanzug,
sieht aus wie ein Halbarm-Trockenanzeug bei Surfern. Da der aberals
schwimmhilfe nichts taugt, sogar eher gbefährlich ist, habe
ich die Schaumstoff-Auftriebskörper rausgenommen, und nun
dient der Anzug bestens dem Sonnenschutz am Strand und auf Deck!
Trotzdem sollte man den ganzen Körper mehrmals mit Faktor 50
Sonnenblocker eincremen, denn Kinderhaut hat noch keinen Eigenschutz!
Unabdinglich und auch gegen Protest durchzusetzen ist unbedingt eine
Kopfbedeckung und auf Deck und am Steg besteht despotisch durchgesetzte
Tragepflicht für eine der Situation angepasste Schwimmhilfe,
siehe nächste Seite!
Hier gibt´s weitere
Informationen und Erfahrungsberichte zu
Kinderschwimmwesten
Bilder eines Segeltörns mit Kleinkindern
vom September 2008
Zu
diesem Termin waren beide Babies 13 und 10 Monate alt.
Törndauer 1 Woche, Start Bodrum, Törnroute
Gökova-Golf über English Harbour, Akbük,
Yedi Adalar zurück nach Bodrum
Bilder dieses Familientörns mit
einer russischen jungen Familie aus Moskau hier (deswegen
auch die Texte in russisch)
Fragen?
Kontakten Sie mich bitte per email
Bis bald - welcome on board
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