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Kinderschwimmwesten an Bord einer Segelyacht oder Motoryacht |
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ich habe
mehrere Feststoffwesten ausprobiert. Alle helfen
als sekundäre Auftriebskörper, sind aber für Kleinkinder
als "Rettungswesten" ziemlich unbrauchbar. Ist es nicht darauf vorbereitet, DANN den Kopf zu heben, heben zu können, können diese Westen nur den Zweck haben, das unmittelbare Absinken des Kindes zu verhindern, damit ein Erwachsener sofort hilft und es herauszieht.(daher immer nur Westen mit Schrittgurt, besser beide Beinchen in 2 Schlaufen!!!) Die also unabdingliche ZWEITE und untrennbar verbundene Maßnahme ist: AN BORD MUSS MAN AUFPASSEN WIE EIN LUCHSegal, ob am Steg, am Strand oder an Bord, damit man im Notfall SOFORT nachspringen kann... Am Schiff kann man dem Kind mittels Kinderlifebelt und Strecktauen eine gewisse Bewegungsfreiheit verschaffen, angeleint ist es immer noch, und Kinder mögen das nicht... Für die Zeit auf dem SEGELNDEN Schiff empfiehlt sich ein Kinder-Lifebelt bzw. Automatikweste von Secumar (gibt es für 180-200 €). Wenn die (automatisch per Druckluft) aufgeht,
drückt es den Kopf hoch. Die Automaticweste ist ausgerüstet mit einer Kinder-Lifeline,
die auf einer Seite geschlungen wird, also nicht zu öffnen ist , auf der anderen, entfernten Seite dann einen Karabiner. Am Gefährlichsten ist die unterschätzte Gefahr an Bord einer Yacht:
Schraubkarabiner kriegt man im evtl. hektischen Notfall nicht auf (nasse Finger, verkantet etc) Flankierend sollte man beerits sehr früh anfangen mit Babyschwimmkurses,
da das dem Kind die Angst vor dem Wasser nimmt, und es an Bewegungen
im Wasser
gewöhnt, schon BEVOR es schwimmen kann. |
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Die Armreifen kosten ca. 20 €, sind groß genug und dennoch kann der Kleine damit am Strand und auch vor Anker an Bord relativ unbehindert, aber gesichert herumhüpfen. Für geübtere Kinder gibt es kleinere "Kraulquappen"-Armreife mit mehr Bewegungsfreiheit. Wichtig ist, die Armreifen wirklich so fest aufzublasen, daß die fest den Arm umschließen und der Arm nicht rausrutschen kann - keine Angst: man stranguliert den Arm nicht, der Gegendruck des Blutkreislaufes ist ausreichend. Lässt man aber den Armreifen zu weich, können die Arme herausrutschen - mit womöglich fatalen Folgen! Unbedingt nach dem Eincremen erst warten, bis die Sonnencreme eingezogen ist, und die Haut völlig trocken!
Selbst, wenn er über die (netzgesicherte) Reling klettert und reinplumpst, kriegt er nen Schreck, aber Dank bereits eingeübter Bewegungen (Kopf hoch, Beinchen strampeln, Wasser ausspucken) bleibt´s wohl dabei... wenn es nicht gerade ein enger, dreckiger Hafen ist mit der Gefahr des Einquetschens zwischen den Booten
Unabdinglich aber auch hier: ein Erwachsener muß mit mindestens 1 3/4 Ohren und Augen aufpassen.... |
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Wir segeln mit einer Feeling 416 im östlichen Mittelmeer
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