Kinderschwimmwesten

Mitsegeln Griechenland - Inselhüpfen und Buchteln

Segeln zu idyllischen griechischen Häfen der Ägäis und Kykladen

kleiner Segler an der Reling der Yacht

Kinderschwimmwesten an Bord einer Segelyacht oder Motoryacht

 

Ich habe mehrere Feststoffwesten ausprobiert.

Alle helfen als sekundäre Auftriebskörper, sind aber für Kleinkinder als "Rettungswesten" ziemlich unbrauchbar.

Abgesehen vom Volumen haben aber alle Westen KEINE Stabilisierung des Nackens/Kopfes, sondern im Gegenteil: durch Bewegungen des Kindes kippt dieses vornüber. Ist es nicht darauf vorbereitet, DANN den Kopf zu heben, heben zu können, können diese Westen nur den Zweck haben, das unmittelbare Absinken des Kindes zu verhindern, damit ein Erwachsener sofort hilft und es herauszieht.(daher immer nur Westen mit Schrittgurt, besser beide Beinchen in 2 Schlaufen!!!)

 

AN BORD MUSS MAN AUFPASSEN WIE EIN LUCHS

 

egal, ob am Steg, am Strand oder an Bord, damit man im Notfall SOFORT nachspringen kann...

 

Am Schiff kann man dem Kind mittels Kinderlifebelt und Strecktauen eine gewisse Bewegungsfreiheit verschaffen, angeleint ist es immer noch, und Kinder mögen das nicht...

 

Für die Zeit auf dem SEGELNDEN Schiff empfiehlt sich ein Kinder-Lifebelt bzw. Automatikweste von Secumar


Wenn die (automatisch per Druckluft) aufgeht, drückt es den Kopf hoch. Die Automaticweste ist ausgerüstet mit einer Kinder-Lifeline, die auf einer Seite geschlungen wird, also nicht zu öffnen ist , auf der anderen, entfernten Seite dann einen Karabiner.

An Deck bzw. auch nur im Cockpit ist beim Segeln der Aufenthalt für Kinder NUR und NUR und NUR mit Schwimmweste (also nicht nur angeleint...) gestattet.

Tip: Es gibt gesicherte Kombi-Schnappschäkel, die für Kinder nicht oder nur sehr schwer zu öffnen sind. Schraubkarabiner kriegt man im evtl. hektischen Notfall nicht auf (nasse Finger, verkantet etc)

 

Am Gefährlichsten ist die unterschätzte Gefahr an Bord einer Yacht: das Schiff läuft ruhig auf einer Backe liegend bei Sonnenschein mit 4-6 kn dahin, und dann denken Manche: "ist ja alles unter Kontrolle und harmlos, jetzt kann ich ja "ma eben" raufgehen und Windeln wechseln oder andere im Cockpit angenehmere Verrichtungen vornehmen... "

Oder "jetzt kann der Kleine ja im Cockpit sitzen, ist ja nix...."

Und dann passiert etwas... eine große Welle, eine Motoryacht rauscht mit starker Wellenbildung vorbei, irgendein technisches Problem...

 

Flankierend sollte man bereits sehr früh anfangen mit Babyschwimmkurs, da das dem Kind die Angst vor dem Wasser nimmt, und es an Bewegungen im Wasser gewöhnt, schon BEVOR es schwimmen kann.

 

Unabdinglich aber auch hier: ein Erwachsener muß mit mindestens 1 3/4 Ohren und Augen aufpassen....

Egal was er/sie für eine Schwimmhilfe trägt: es ist unabdinglich, die tatsächlich und ohne Ausnahme (!!) immer zu tragen.

 

Unser Kleiner hat gelernt: die Treppe rauf geht´s nur mit Schwimmweste an. Ohne Ausnahme.

 

Selbst, wenn er dann über die (netzgesicherte) Reling klettert und reinplumpst, kriegt er nur einen Schreck, aber Dank bereits eingeübter Bewegungen (Kopf hoch, Beinchen strampeln, Wasser ausspucken) bleibt´s wohl dabei, wenn es nicht gerade ein enger, dreckiger Hafen ist mit der Gefahr des Einquetschens zwischen den Booten - ein ungesichert über Bord fallendes nichtschwimmendes Kleinkind geht SOFORT und OHNE Hilferuf unter!

Daher ist Aufsicht und Kindessicherung oberste Pflicht.